Eishockey-Männer nach Sieg gegen Frankreich im Viertelfinale
Deutschland knüpfte an seine durchwachsenen Leistungen der Vorrunde an. Kapitän Draisaitl (4.), Frederik Tiffels (11.) und John-Jason Peterka (19.) sorgten in einem zunächst einseitigen Spiel zwar für eine deutliche Führung, Pierre-Edouard Bellemare (25.) brachte die defensiv anfälligen Franzosen gegen zunehmend passive Deutsche aber heran und sorgte für Nervosität in der DEB-Defensive. Erst Joshua Samanski (47.) per Abstauber sorgte für Beruhigung. Zudem durften sich die Deutschen bei NHL-Goalie Philipp Grubauer bedanken. Nico Sturm (60.) traf zum Endstand ins leere Tor. Doch die Effizienz im Abschluss ist weiter ein klarer Schwachpunkt. Zugleich bietet der Olympia-Zweite von 2022 defensiv zu viel an.
Gegen die Slowaken wird die Aufgabe ungleich schwerer. Auch der Olympia-Bronzemedaillengewinner von 2022 verfügt über eine ganze Reihe NHL-Spieler, zudem präsentierten sich die Slowaken bislang als starke Einheit. Sie setzten sich in einer starken Vorrundengruppe vor Schweden und Finnland durch. Deutschland hat mit dem Ex-Weltmeister noch eine Olympia-Rechnung offen: Vor vier Jahren in Peking ging die DEB-Auswahl in der Viertelfinal-Qualifikation mit 0:4 unter.