Wadephul: Kooperation mit Washington umfangreicher und „vielleicht interessanter“
Bundesaußenminister Johann Wadephul erwartet nach den Kongresswahlen in den USA eine weiterhin enge Zusammenarbeit mit Regierung und Parlament in Washington. Er gehe sogar davon aus, dass die Kooperation breiter, umfangreicher und „vielleicht auch interessanter werden (wird) in manchen Aspekten“, sagte Wadephul in Berlin. „Aber ich sehe dahin überhaupt gar keine Erschwerung.“ Er selbst habe „ein vollkommen intaktes Verhältnis“ zu US-Außenminister Marco Rubio. „Ich bin es auch gewohnt, mit Vertretern des Kongresses sehr intensiv zusammenzuarbeiten, und ich würde mich freuen, wenn das auch in Zukunft wieder intensiviert werden kann“, fügte der Minister hinzu.
Wadephul ist zuversichtlich, dass mit dem Ausgang der Kongresswahlen in den USA eine neue Dynamik bei der Unterstützung der Ukraine entstehen kann. „Ich bin, was die Ukraine angeht, eher etwas zuversichtlich, dass es im Kongress jetzt wieder mehr Gespräche auch zwischen beiden Parteien geben wird, was man gemeinsam tun kann, um die Ukraine zu unterstützen“, sagte Wadephul in Berlin. „Ich glaube, dass man sich dort im Wahlkampf schon eine gewisse Zeit lang zurückgehalten hat und ich weiß, dass es in beiden Häusern und in beiden Parteien überzeugte Unterstützer der Ukraine gibt.“