Waffenruhe gilt: Hilfsaktion für Frontstadt Oleschky in der Ukraine läuft
Während der mehrtägigen Waffenruhe werden Lebensmittel und Medikamente an die notleidenden Bewohner geliefert. Geschaffen werden soll auch ein humanitärer Korridor, damit die Menschen die Region entweder in Richtung Russland oder Ukraine verlassen können. Auch der Generalstab in Kiew hatte dies zuvor bestätigt.
Die Stadt ist aktuell vollständig vermint. Die ukrainischen Streitkräfte setzten zeitweise Drohnen ein, um Hilfsgüter in die Stadt zu schaffen. Viele der unbemannten Fluggeräte wurden jedoch von russischen Truppen abgeschossen. Nach der Vereinbarung sollen nun Minen geräumt werden, um den Hilfskorridor zu schaffen. In Oleschky leben nach Schätzungen noch etwa 1500 bis 2000 Menschen, darunter Dutzende Kinder. Die Menschen sollen erst in den kommenden Tagen in Sicherheit gebracht werden.
Laut Kreml könnte eine womöglich erfolgreiche humanitäre Operation in Oleschky auch als Vorbild für andere Frontabschnitte dienen. Moskau und Kiew hatten sich in den vergangenen Monaten immer wieder gegenseitig beschuldigt, durch Beschuss der Stadt eine humanitäre Katastrophe ausgelöst zu haben. Einschließlich umliegender Dörfer sollen bis zu 6000 Menschen Not leiden. An anderen Frontabschnitten gingen die Kämpfe weiter.