25 Jahre nach 9/11 – USA gedenken der Terroropfer
In New York sollen Angehörige am Morgen am Ort der zerstörten Zwillingstürme des World Trade Centers die Namen der Getöteten verlesen. Sechs Schweigeminuten markieren unter anderem die Einschläge der beiden Flugzeuge und den Einsturz der Türme. Erstmals ist anschließend eine siebte Schweigeminute für Menschen vorgesehen, die später an Krankheiten oder Verletzungen infolge der Anschläge starben.
Anstelle des US-Präsidenten wird offenbar sein Vize J. D. Vance nach New York reisen, wie mehrere Medien unter Berufung auf Regierungsangaben berichteten. US-Präsident Donald Trump wird zu einer Gedenkveranstaltung am Pentagon erwartet. Eigentlich soll Trumps Plan für den 25. Jahrestag laut einem Bericht der New York Times anders ausgesehen haben. Der Präsident habe vorgehabt, zur Gedenkveranstaltung am Ground Zero in Manhattan zu gehen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf vier namentlich nicht genannte Personen. Er habe den Wunsch gehabt, eine Rede zu halten. Bei der Gedenkzeremonie am Ground Zero – dem heutigen Gedenkort am früheren Standort der Zwillingstürme – werden allerdings seit Jahren keine Reden von Politikern gehalten. Stattdessen rücken die Organisatoren bewusst die Opfer in den Fokus, deren Namen von Angehörigen über mehrere Stunden vorgelesen werden.
Trump wies den Bericht der Zeitung in einem längeren Post auf Truth Social als falsch zurück. Er sprach von einer erfundenen Geschichte. Neben der Zeitung berichtete auch der TV-Sender CNN unter Berufung auf namentlich nicht genannte Personen, dass Trump unter anderem deshalb auf die Zeremonie, die am World Trade Center stattfinden wird, verzichten werde, weil er an dem Tag eine Ansprache halten wolle.