Merz bedauert den Rückzug seiner Arbeitsministerin Bas
Bundeskanzler Friedrich Merz hatte sich bereits auf X zu dem Rücktritt von Bärbel Bas geäußert. Nun sprach der CDU-Chef das erste Mal direkt mit der Presse über den Schritt. Er bedauere den Rückzug der Arbeitsministerin, der eine persönliche Entscheidung sei, und respektiere sie selbstverständlich, so Merz. Er habe der scheidenden SPD-Chefin sein Mitgefühl ausgedrückt. Er freue sich, dass Bas weiter Bundestagsabgeordnete bleiben werde. Ihren Nachfolger Alexander Schweitzer werde er in Kürze dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier vorschlagen. Er sei sich sicher, dass mit Schweitzer und seiner Regierungserfahrung aus Rheinland-Pfalz eine gute Zusammenarbeit in der Bundesregierung möglich sein werde.
Weil Bärbel Bas in ihrer persönlichen Erklärung schrieb, sie habe unter öffentlichen Angriffen gelitten, «leider auch aus den Reihen des Koalitionspartners», sagte Merz auf Nachfrage eines Journalisten: «Wir haben Differenzen, Meinungsverschiedenheiten in der Sache, aber ich kann für meine Person sagen, ich habe immer nur in Sachfragen mit ihr diskutiert, nie persönlich», betonte der Kanzler. Er habe auch in seiner Partei jede Rücksicht eingefordert gegenüber Bas während ihrer Trauerphase.