Ukraine-Friedensgespräche sollen an großen Öl-Deal geknüpft werden
Bei dem möglichen Deal, der von der Zustimmung der US-Regierung und des Kremls abhänge, gehe es um ein weltweites Netz aus Ölfeldern, Raffinerien und Tankstellen des russischen Energiekonzerns Lukoil. Zu der Gruppe, die das Geschäft anstrebe, gehören neben dem US-Milliardär Todd Boehly zwei Konzerne aus dem Nahen Osten, die bereits mit Kushner oder Witkoffs Familie Geschäfte getätigt hätten, so die Zeitung. Auch die US-Regierung selbst wäre daran beteiligt. Das Weiße Haus, das US-Finanzministerium und Lukoil reagierten nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme.
Dass Kushner und Witkoff finanziell von dem Deal profitieren, dazu gibt es laut New York Times bisher keine Anzeichen. Laut einer Quelle der US-Zeitung hatte Putin den Deal selbst vorgeschlagen, um seinem Volk zu zeigen, dass Russland Geschäfte mit den USA machen könne. Der Deal würde unter anderem Öl-Felder in Kamerun, Raffinerien in Europa und Tankstellen in New Jersey umfassen.