Iran tritt bei der WM wohl ohne Fans an
Durch die Maßnahme würden die USA „die Anwesenheit iranischer Fans in den Stadien verhindern“ wollen, hieß es in einer Stellungnahme des iranischen Fußballverbandes. Dieser wies darauf hin, dass ihm laut Fifa-Regeln acht Prozent der Tickets für jedes eigene Spiel zugeteilt würden. Der Erklärung zufolge hatte Iran nach Erhalt seiner Kontingente bereits mit dem Ticketverkauf für die Gruppenspiele gegen Neuseeland, Belgien und Ägypten – die alle in den USA stattfinden – begonnen.
„In einem unerwarteten Schritt wurden die dem iranischen Fußballverband zugeteilten Kontingente jedoch zurückgezogen, und unter den gegenwärtigen Umständen ist der Verband nicht in der Lage, den Fans der Nationalmannschaft auch nur ein einziges Ticket zur Verfügung zu stellen», hieß es in der Mitteilung. Der Verband bezeichnete diesen Schritt als „widersprüchlich zum Geist internationaler Wettbewerbe und zum Grundsatz der Gleichberechtigung der teilnehmenden Länder“. Weder die Fifa noch die US-Veranstalter haben sich bislang öffentlich zu den Vorwürfen geäußert.