Iranischer Außenminister Araghtschi erneut in Islamabad
Nur 24 Stunden nach seiner Abreise ist der iranische Außenminister Abbas Araghtschi am Sonntag nach Pakistan zurückgekehrt, um dort weitere Gespräche zur Beilegung des Konflikts zwischen Iran und den USA zu führen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim wird Araghtschi der pakistanischen Regierung, die in dem Konflikt vermittelt, die iranischen Bedingungen für eine Beendigung des Krieges übermitteln.
Zu diesen Bedingungen zählen laut Tasnim unter anderem die sofortige Aufhebung der von den USA verhängten Seeblockade sowie die Einführung einer neuen rechtlichen Regelung für die Straße von Hormus. Zudem fordert Teheran Kriegsentschädigungen und Garantien, dass es zu keiner erneuten militärischen Aggression gegen die Islamische Republik kommen wird. Den Atomstreit hingegen wolle Iran nicht auf die Verhandlungsagenda setzen, hieß es weiter.
Arahgtschi wird jedoch nicht mit Vertretern der US-Regierung von Donald Trump zusammenkommen, wie die Süddeutsche Zeitung in Islamabad erfuhr. Nach seinem Aufenthalt in der pakistanischen Hauptstadt fliegt er weiter nach Moskau.