Bundesregierung will Touristen aus dem Nahen Osten holen
«Wir wollen Deutschen helfen, nach Hause zu kommen», sagte Wadephul. Man sei in einer Großkrise, in der auch viele Deutsche betroffen seien. Neben der Lufthansa sei man auch mit TUI und dem Deutschen Reiseverband in Kontakt. Ein besonderer Blick gelte der Rückholung vulnerabler Personen wie Kinder, Kranke oder Schwangere. Die Bundesregierung könne auch Privatmaschinen aus Steuerzahlerkosten chartern und als letztes Mittel auf Flugzeuge der Bundeswehr zurückgreifen. Details müssten aber noch geklärt werden. So sei offen, wie viele Menschen an die jeweiligen Orte kommen könnten, von denen noch ausgeflogen werden könne.
Nach Angaben des Auswärtigen Amts haben sich in der Krisenvorsorgeliste bislang mehr als 10 000 Deutsche in der Golfregion registriert. Dazu können sowohl Urlauber als auch dort lebende deutsche Staatsbürger gehören. Die Registrierung ist freiwillig.