Nach russischen Angriffen: 1170 Wohngebäude in Kiew ohne Heizung bei minus 20 Grad
Schmyhal sprach vom „Versuch eines winterlichen Völkermords“. Bei den Angriffen habe es sich ausschließlich um zivile Ziele gehandelt. Hunderttausende Familien, darunter Kinder, seien gezielt ohne Heizung in strengster winterlicher Kälte zurückgelassen worden, schrieb Schmyhal. Der russische Präsident Wladimir Putin habe auf sinkende Temperaturen gewartet, um das ukrainische Energiesystem anzugreifen, erklärte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha. „Weder die erwarteten diplomatischen Bemühungen in Abu Dhabi in dieser Woche noch seine Versprechen gegenüber den Vereinigten Staaten haben ihn davon abgehalten, den Terror gegen die Zivilbevölkerung im härtesten Winter fortzusetzen.“
In der vergangenen Woche hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass Kremlchef Wladimir Putin auf seine Bitte hin zugesagt habe, die Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine zu pausieren – wegen der extremen Kälte in der Ukraine. Moskau bestätigte zunächst, Trumps Bitte nachzukommen, allerdings nur bis zum vergangenen Sonntag. Die Temperaturen in der Ukraine liegen teilweise im zweistelligen Minusbereich. In der Hauptstadt Kiew wurden in der Nacht unter 20 Grad Frost gemeldet.