Trump droht mit scharfer Reaktion auf Hinrichtungen in Iran
Die Proteste in Iran dauern seit Ende Dezember an. Während die iranischen Behörden die Zahl der Todesopfer auf rund 2000 beziffern, meldete die Menschenrechtsorganisation HRANA am Mittwoch, dass mehr als 2500 Menschen getötet wurden, darunter überwiegend Demonstranten, aber auch Regierungsmitarbeiter und unbeteiligte Zivilisten. Fast 17 000 Menschen seien außerdem festgenommen worden. Um die Informationsblockade der Regierung zu umgehen, ist in Iran einem Bericht zufolge nun der Satelliten-Internetdienst Starlink kostenlos verfügbar. International wachsen die Spannungen: Russland verurteilte eine Einmischung von außen, während der iranische UN-Botschafter die USA und Israel in einem Brief an den UN-Sicherheitsrat für die Gewalt verantwortlich machte.