Zehntausende protestieren nach tödlichen Schüssen durch Bundesbeamten
Die republikanische Regierung verteidigt die Schüsse weiterhin als Notwehr. Sie hat Beamten aus Minnesota untersagt, sich an den Ermittlungen zu der Schießerei zu beteiligen. Der Vorfall vom Mittwoch hat auch eine Debatte über das Training der ICE-Mitarbeiter ausgelöst. Die Heimatschutzministerin Kristi Noem hatte gesagt, der Officer sei seinem Training gefolgt. Doch die Washington Post hat mit mehreren Strafverfolgungsbeamten gesprochen. Demnach sollten die ICE-Beamten Konfrontationen deeskalieren, nie vor Autos stehen, und auch nicht in fahrende Autos schießen – all dies geschah vor den Schüssen auf Good.
Die ICE-Behörde wird derzeit für viel Geld massiv ausgeweitet, bis 2029 soll sie fast 75 Milliarden Dollar erhalten. In den sozialen Netzwerken werden Interessierte mit heroischen Kämpfer-Videos angeworben. Die Website der Behörde trägt die Überschrift „AMERICA NEEDS YOU“.