Tausende „No Kings“-Demonstrationen gegen Trump
Kritiker werfen Trump vor, Meinungsfreiheit, Bürgerrechte und das Wahlrecht zu untergraben. „Trump will wie ein Tyrann über uns herrschen. Aber dies ist Amerika, und die Macht liegt beim Volk – nicht bei Möchtegern-Königen oder ihren milliardenschweren Kumpanen“, erklärten die Organisationen vor den Kundgebungen.
Die Organisatoren erwarteten landesweit nach eigenen Angaben neun Millionen Teilnehmer. Sie hofften auf die größten Proteste in der Geschichte der USA. Als zentrale Veranstaltung gilt eine Kundgebung in St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota, wo bis zu 100 000 Teilnehmer erwartet werden. In dem Bundesstaat hatten Bundespolizisten bei Protesten gegen die Migrationspolitik der Regierung Anfang des Jahres zwei Menschen erschossen.
Bei den Protesten trugen Demonstrationen Plakate und Schilder mit Botschaften wie „Verteidigt Demokratie“ und „Amerika hat keine Könige“. Sie wenden sich zudem gegen den Iran-Krieg, die Einwanderungsbehörde ICE und steigende Lebenshaltungskosten. Trump habe „Gesetzlosigkeit auf eine neue Ebene gebracht“, erklärte die Vertreterin des Bürgerverbandes „Public Citizen“, Lisa Gilbert. In Washington warnten die Demonstranten in Sprechchören vor „Faschisten im Weißen Haus“.