Trump kündigt Blockade von «sanktionierten Öltankern» in Venezuela an und fordert «Rückgabe» von Land und Öl
Zudem forderte Trump die Regierung Venezuelas zur Rückgabe von Land und Öl auf. Venezuela habe den USA «Öl, Land und andere Vermögenswerte» gestohlen, behauptete der US-Präsident und forderte die «sofortige Rückgabe». Anfang der 2000er Jahre hatte Venezuela Ölfelder verstaatlicht, betroffen waren ausländische und auch US-Firmen. Es folgte ein Streit über Entschädigungen.
Die venezolanische Regierung wies die Forderung zurück. Die «groteske Drohung» sei ein schwerwiegender Verstoß gegen das Völkerrecht. In einer Mitteilung hieß es, Trump habe wieder einmal seine wahren Absichten offenbart, sich die Ölvorkommen Venezuelas aneignen zu wollen. Caracas bekräftigte die Souveränität des Landes über all seine Ressourcen sowie sein Recht auf freie Schifffahrt und Handel. Das Land werde in strikter Übereinstimmung mit der UN-Charta handeln und «in perfekter Einheit von Bevölkerung, Militär und Polizei» seine Rechte und sein Staatsgebiet auf friedlichem Wege verteidigen.
Mit seinen jüngsten Äußerungen verschärft Trump den Ton gegenüber Venezuela weiter. Der US-Präsident droht mit der Militärpräsenz in der Karibik, die schon seit längerem aufgestockt wurde. Das südamerikanische Land sei von der größten Flotte umgeben, die jemals in der Geschichte Südamerikas zusammengestellt worden sei, so Trump. Diese werde weiter anwachsen – bis zum Zeitpunkt der Rückgabe von Öl und Land.